Linuxday Dornbirn 2010

Gestern habe ich erstmals am Linuxday in Dornbirn/Österreich teilgenommen. Es handelt sich um eine eher kleine aber gemütliche Veranstaltung die jährlich in den Räumen der HTL stattfindet. Das Orga Team rund um Reinhard Müller war sehr routiniert und zuvorkommened, was wohl auch daran lag, dass der Linuxday dieses Jahr in die 12. Runde ging.

Zusammen mit Matthias Summer habe ich den Fedora/CentOS Stand betreut und konnte einige interessante Gespräche führen. Matthias möchte in Zukunft noch mehr auf Events helfen und der Ambassadors Gruppe beitreten. Mit Simon aus dem Orga Team haben wir ausserdem wohl bald Verstärkung im Fedora Packaging Team. Besonders hat mich gefreut das viele junge Leute am Fedora (und Linux im allgemeinen) interessiert sind.

Im Lightning Talk Track konnte ich einen kurzen Vortrag über sssd halten, in dem ich das neue Authentifizierungsframework vorgestellt habe.

Der Abend klang beim gemütlichen Chässpätzli-Essen aus, wo uns Venti vom Hackerfunk einige Perlen der Schweizerdeutschen Sprachkunst nähergebracht hat.

Alles in allem ein sehr schönes und empfehlenswertes Event unter Freunden. Vielen Dank an die Veranstalter und die netten Kollegen die uns geholfen haben.

Axigen Mailserver

axigenBei Axigen handelt es sich um einen kommerzieller Mailserver mit Groupware-Erweiterungen. Axigen unterstützt zahlreiche Plattformen, wie Linux, BSD, Solaris und Windows und bietet in der aktuellen Version ein ansprechendes Ajax Webfrontend. Für kleinere Netzwerke ist eine kostenlose ‘Office Edition’ für 5 Benutzer und eine Domain erhältlich. Da ich seit längerem auf der Suche nach einem Ersatz für Google Apps bin habe ich mich entschlossen mit das Produkt näher anzusehen und auch gleich diese Anleitung zu schreiben die dir helfen soll deinen eigenen Axigen Server einzurichten.

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Ain’t afraid of no ghost

GhostBustersDas Wiki auf CentOS.org enthält bereits heute eine Vielzahl von guten Artikeln zu technischen Themen. Dennoch wird immer wieder bemängelt das es zu wenig Content enthält. Ein Grund dafür ist möglicherweise das es recht hohe Einstiegshürden zur Erstellung eines Artikels gibt.

Der Prozess läuft in der Regel so, dass sich ein neuer ‘Contributor’ zunächst auf der Mailingliste vorstellen und einen Wiki Account in der Form VornameNachname anlegen sollte, falls noch nicht geschehen.

Daraufhin kann Sie/Er einen Artikel oder ein Thema vorschlagen sowie Korrekturen zu vorhandenen Artikeln einbringen. Das schreckt leider viele Leute ab, da sie Angst haben das ihr Beitrag in aller Öffentlichkeit auseinandergenommen wird (was auch des öfteren vorkommt ). Des weiteren gibt es zu vielen Themen unterschiedliche Gesichtspunkte. (10 Admins, 15 Meinungen) was das ganze nicht einfacher macht.

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OpenRestaurant

Stell dir ein ‘offenes’ Restaurant vor in dem du jederzeit kostenlos ein Sterne-Essen bekommst. Klingt verlockend, oder? So verlockend das jeden Tag mehr Menschen in den Genuss kommen möchten. Nach einiger Zeit jedoch beschweren sich die Gäste das Sie sehr lange auf ihr Essen warten müssen und es schon fast kalt ist wenn sie es dann kriegen.

Schnell kommst du auf die Idee, das die wenigen Köche die das Projekt ins Leben gerufen haben evtl. Unterstützung brauchen könnten. Da du selbst Hobby Koch bist, denkst du dir das du doch auch deinen Teil zu diesem tollen Projekt beitragen könntest und damit die hart arbeitenden Köche entlastest. Ausserdem kennst du dich besonders gut mit Nachspeisen aus (die es bisher in dem Restaurant nicht gibt) und die bei den Gästen bestimmt gut ankommen würden.

Gesagt getan. Du fragst einen der aktiven Köche ob du mitmachen kannst und wirst zunächst auf die Spüle verwiesen. Jeder ‘Neue’ müsse sich erst einmal beweisen. Dabei scheint es egal das du schon lange Zeit aktiv kochst und sogar schon mehrere Essen für grössere Anlässe wie Hochzeiten oder Geburtstage zubereitet hast.

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Angriff auf CentOS.org

Ralph Angenendt hat bekanntgegeben das es Angreifern durch einen Konfigurationsfehler im Content-Management-Systen XOOPS gelang, Dateien auf den CentOS.org Server hochzuladen. Scheinbar wurden dabei keine Systemkompomenten modifiziert oder sensitive Daten entwendet.

Das CentOS-Wiki und das Bug-Tracking-System ist von dem Angriff nicht betroffen, obwohl die Komponenten auf dem gleichen Server installiert sind.

Auch wurde der CentOS-Server nicht zum Versenden von SPAM missbraucht. Dennoch wurden vorsichtshalber alle Benutzerpasswörter im CMS als ‘abgelaufen’ markiert und müssen neu gesetzt werden.

CentOS Booth

CentOS Booth

Leo vom Debian Projekt hat dieses Photo auf dem LinuxTag 2009 aufgenommen.

Individuelle ifup und ifdown Scripte

Neben Dial-up Verbindungen kann es auch beim Starten oder Beenden von ‘normalen’ Netzwerkverbindungen hilfreich sein Scripte auszuführen (z.B. für erweitertes Routing) . Um dies zu erreichen lege bitte zunächst ein ifup-local Script:

/sbin/ifup-local

mit dem Inhalt:

#!/bin/bash
if [ -x /etc/sysconfig/network-scripts/up-${1} ]; then
exec /etc/sysconfig/network-scripts/up-${1}
fi

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Mehrfache PPPOE Verbindungen

Zum Lastenausgleich kann es sinnvoll sein auf einem Router mehrere PPPOE Einwahlverbindungen gleichzeitig zu betreiben. Unter Red Hat / CentOS (5.x) ist die Einrichtung jedoch etwas tückisch, deshalb beschreibe ich sie hier exemplarisch.

system-config-network ermöglicht zwar die grafische Erstellung von xDSL Verbindungen, ich empfehle aber die manuelle Einrichtung über die Kommandozeile. Sonst würden aufgrund eines kleinen Fehlers alle PPPOE Verbindungen auf das gleiche PID File verweisen, da die GUI hier nicht differenziert.

Lege also dazu zunächst eine Konfigurationsdatei: /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-Provider1 mit folgendem Inhalt an:

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Mails mit Anhang aus der Kommandozeile verschicken

Möchtest du gerne Emails mit Anhang aus der Kommandozeile verschicken, bietet sich das Tool uuenview an. Das Paket ist beispielsweise im RPMForge Repository verfuegbar. Mit:

yum install uudeview

wird der Decoder für uuencode, xxencode, Base64 und BinHex auf deinem System installiert. Nun kannst du mit uuenview beliebige Dateien als Anlagen verschicken:

uuenview -b -s "Betreff" -m mail@domain.de /pfad/zur/Datei

Erklärung der Parameter:

    -b
    definiert Base64 als Codierung.
    -s “Betreff”
    ermöglicht die Angabe eines Betreffs.
    -m name@domain.de
    legt den Emailempfänger fest

CentOS Wrap

Mein PC Engines Wrap Home Router läuft nun auch unter CentOS. Aus Performance-Gründen habe ich mich für die 4er Serie der Distribution entschieden, da das Gerät nur mit einer 233 MHz AMD Geode SC1100 CPU und 128 MB RAM daherkommt.

WrapAusgestattet ist mein Wrap ausserdem mit einer 2GB CF-Microdrive Karte. Hierbei handelt es sich nicht um Flashspeicher, sondern um eine ‘Miniaturfestplatte’, so dass ich mir keine Gedanken über Ramdisks oder ähnliches machen musste.

Die Installation habe ich mit Hilfe eines CF IDE Adapters in einem ‘Standard-PC’ durchgeführt. Ich habe mich für die Installation eines Minimalsystems entschieden.

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